Vater sein

Fotografie: Lisa von Rekowski, lvr-fotografie.de

Jetzt bist Du Vater.

Hast erste wichtige Fragen geklärt. Bist mit Dir im Reinen und bereit, die Herausforderung anzunehmen.

 

Bist Du Dir sicher, frei zu entscheiden, ob und wie viel Du bei der Geburt dabei sein willst? Was dort Deine Aufgabe ist? Ob Du überhaupt der Richtige bist für diese Aufgabe? Es ist historisch keineswegs selbstverständlich, dass Männer bei der Geburt "dabei" sind. Wie kriegst Du das mit Dir und Deiner Partnerin klar?

 

Was braucht Deine Familie nach der Geburt? Wie schützt Du Mutter und Kind während der wichtigen Zeit des Wochenbettes? 

 

Wie sortierst Du Egoismus und Selbstfürsorge? Wie verlierst Du Dich selbst nicht? Wie verbindest Du Dich mit Deinem Kind? Wie bleibst Du mit Deiner Partnerin in Verbindung? 

 

Wie lebst Du im Alltag Deine Vaterrolle? Wie merkst Du rechtzeitig, wenn Deine oder andere Ansprüche zu viel werden? Wieviel spürst Du überhaupt? Wie kommst Du aus dem Kopf in den Körper, um aus der Fülle Deiner Kräfte zu schöpfen? 

 

Was heisst "männlich" und "weiblich"? Welche Anteile trägst Du in Dir? Welche kannst Du leicht annehmen, welche schwer?

 

Was braucht Dein Kind von Dir, wenn es aufwächst? Welchen Unterschied macht es, ob Du ein eher "männliches" oder ein "weibliches" Kind hast? Welche Freiheit lässt Du Dir und Deinem Kind, sich zu entfalten, sein Potenzial zu schöpfen, unabhängig von seinem physischen Geschlecht?

 

Auch diese zweite Stufe Deines Vater-Weges lebt von der Selbsterfahrung, dem Austausch und der praktischen Übung. Du gewinnst Klarheit, neue Perspektiven und ungeahnte Möglichkeiten Deiner Entwicklung. Zu Deinem Wohl, dem, Deines Kindes, Deiner Partnerschaft.