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Baum-verbundenheit

"Die Frage ist nicht, auf was Du schaust, sondern was Du siehst."

Henry David Thoreau (1817-1862), Waldmystiker

Auf meiner Reise in meinen inneren Wald begegne ich Dir.
Du stehst da, gehst nicht weg.
Hältst mich aus.
Hältst das Leben aus.
Mehr noch: Bist selbst das Leben.
Spendest Wärme, Schutz und weißt so viel.
Spiegelst.
Bist.

Und sprichst zu mir.

Wie?
Es ist Deine Erscheinung.

"Füße in die Erde, Hände auf zum Himmel.
Halte Dich im Gleichgewicht.
Richte Dich auf - richte Dich aus.
Sei.
Deine Mitte.
Aus Deiner Mitte, in Deiner Mitte, kraft Deiner Mitte."

Herzensgold.

Nun kann ich es spüren:
Seelenmut - Demut,
zwei Arme des gleichen Stammes.
Beide sind nötig, um ein seelentaugliches Leben in der eigenen Kraft zu leben.

Ich blicke auf,
senke den Blick,
trete zurück,
atme ein,
atme aus.
Kann Dich fühlen, in mir.

Du bist,
ich bin,
wir sind - EINS!

Baum-verbunden

Wiebke 🌿
 

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"Die Augen der Wahrheit sehen alles so, wie es sein sollte.
Die Augen der Liebe sehen alles so, wie es wirklich ist.
Drum blicke stets mit den Augen der Liebe auf alle Dinge.
Denn dann wird selbst die Unvollkommenheit der Wahrheit zu einer Rose aus Licht.

Ralph Valenteano in "Das Lächeln der Liebe".


Wie die Heiligen Drei Könige
folge auch ich meinem STERN.

Die Nacht legt einen schützenden Mantel um mich,
gewebt aus Liebe.
Ich bin ein Faden darin.
Ebenso Du.

Die Kälte berührt meine Haut.
Meine Augen suchen nach Dir.
Du wohnst jetzt in den Sternen
und gleichzeitig
in meinem Herzen.

Dein Licht weist mir den Weg
in die Liebe.
Liebe ist allumfassend.
Dein Licht ist immerwährend.
Es erhellt die dunkelste Nacht.
Dein Stern geht auf wie eine Rose,
eine Rose aus Licht.

In Dir verbinden sich Himmel und Erde in mir.

Auch Schmerz und Trauer sind da.
Trauer ist gut.
Sie verbindet mich mehr mit der Erde.
Schmerz bedeutet nicht Schwäche.
Im Schmerz spüre ich die Wucht meines Herzens,
meine Liebe.

Meine Liebe -zu Dir- in mir.

Du bist da!

Wiebke 🌿
 

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Auf meinem Weg zur Mutterschaft
erinnere ich mich daran,
dass ich GANZ bin.

In mir vereinen sich Körper, Seele und Geist zu meiner Erd-Mitte.

Ich folge meiner Herzensspur
und verbinde mich mit dem mir innewohnenden weiblich- schöpferischen Potential, das ich lebe.

Wie ein Baum, der seine Wurzeln tief in der Erde verankert
und seine Krone himmelwärts entfaltet,
rück- verBINde ich mich tief mit meinem Wesenskern und dem Ort, wo meine Gebär-Mutter wohnt.

Das Prinzip
"Wie im Himmel, so auf Erden",
darf in mir als Frau leibhaftige Gestalt annehmen.
Yin (aufsteigende Energie) und
Yang (absteigende Energie) verschmelzen in meiner weiblichen Mitte.

Vertrauensvoll öffne ich mich als zyklisches Wesen dem Rhythmus von Werden und Vergehen.
Ich empfange, trage, gebäre, nähre und bin empfangen, getragen, geborgen und genährt.

Ich achte und wertschätze die weibliche wie die männliche Kraft in mir.
Meiner Herzstimme lauschend,
führe ich beide in ihrer Zeit und in sich selbst zur Ganzheit,
damit hieraus etwas Neues entstehen kann:

Das "Kind".

In Liebe und Achtung vor dem Weg, den wir alle als Frau und Mutter bereits gegangen sind.

Und in Vertrauen und Vorfreude auf die Wege, die wir uns täglich neu entscheiden dürfen zu gehen.

In Dankbarkeit und Verbundenheit zu der alten, weisen Buche (seht ihr, dass sie schwanger ist?) und zu Theresia- Maria Wuttke, die heute meinen Beitrag mit ihrem Wesen in Bildern und Worten (Buch: Wege aus der Mitte) inspiriert und begleitet haben.

Wiebke 🌿

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